Verbindende, weltweite Symbole

Neben der inhaltlichen Arbeit, unserer Vernetzung und den lokalen Projekten haben wir Jugendlichen starke Symbole gewählt, die unseren Zusammenhalt zum Ausdruck bringen und stärken sollen.

Weltweit verteilen, verleihen wir den „Grünen Faden“, so zum Beispiel auf der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung/Rio+20 an den Bundesumweltminister a.D. Peter Altmaier. Noch heute steht auf seinem Schreibtisch ein gläserner Kubus, mit unserem „Grünen Faden“, der ihn tagtäglich an die Begebenheit, die Bedeutung und Leitgedanken dieses Symbols erinnert.

Auf dem UN-Klimagipfel in Doha (Dezember 2012) haben wir den „Baum der Hoffnung“ ins Leben gerufen. Wünsche, Hoffnung Forderungen und Ängste von Menschen aus aller Welt sind auf den Blättern dieses Baumes (schriftlich) festgehalten. Sein Stamm und sein Gerippe wurden in Doha bewusst aus Müll geschaffen. Der „Baum der Hoffnung“ wurde auf dem Basar in Doha zur Stätte fruchtbarer Dialoge und intensivster Begegnung vieler Kulturen miteinander.

Der „Grüne Faden“

Als Jugendliche aus aller Welt wollten wir ein weltweites Erkennungszeichen anregen und anbieten. Speziell für Rio+20 sollte ein äußeres Zeichen und ein verbindendes Element geschaffen werden, das die Politiker durch die Verhandlungen „führt“ und mit Nachdruck begleitet, da wir nicht direkt an den Konferenzen teilnehmen durften. Bei einem unseren Drehbuchworkshops wurde die zündende Idee geboren: der “Grüne Faden” - Ein einfacher Gegenstand mit einer großartigen Botschaft. Grün ist nicht nur die Farbe der Hoffnung – die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für und auf ein grundlegendes Umdenken der Menschen  –sondern auch der Natur. Indigene Gruppen in den Regenwäldern kennen viele unterschiedliche Grüntöne und jeder hat einen anderen Namen. Es ist also egal, welchen Grünton der einzelne Faden hat. Die vielen verschiedenen Grüntöne symbolisieren die Vielfalt der Welt – eine Vielfalt, die wir schützen müssen.

Der „Grüne Faden“ …

  • erinnert uns, dass Klima- und Umweltschutz tagtäglich Vorrang in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft haben müssen.
  • ruft uns auf, die Ampel auf grün zu stellen. Grünes Denken wurde lange genug von der roten Ampel aufgehalten und gestoppt.
  • leitet uns und schenkt uns Orientierung für ein verantwortungsbewusstes Handeln, auch künftigen Generationen gegenüber.
  • ermahnt uns zu erkennen, dass der Zustand der Erde am „seidenen Faden“ hängt.
  • fordert uns auf, uns gemeinsam den  globalen Herausforderungen zu stellen, denn der Fadenknoten steht für intensiven Zusammenhalt und Austausch untereinander.
  • stärkt uns, gemeinsam unsere Rolle als Klimabotschafter und Akteure nachhaltigerer Entwicklungen wahrzunehmen.
  • verbindet uns und lädt auch Dich ein mitzumachen und aktiv zu werden!

… geht durch die Welt!

Der „Baum der Hoffnung“ (Tree of Hope)

Wir Jugendliche aus der ganzen Welt gestalteten zusammen, teilweise mit Unterstützung von Künstlern, aus Müll (Abrissmaterial, Strandgut usw.) einen großen Baum. Dieser Baum ist eine Mahnung an das Überlebensgebot, in Einklang mit – und nicht auf Kosten – der Natur zu leben.

Der Baum ist somit auch ein vortreffliches Beispiel für Upcycling. In vielen Städten haben wir den „Baum der Hoffnung“ – u.a. in Berlin (Deutschland), Doha (Katar), Izhevsk/Udmurtiya (Russland), Kairo (Ägypten) Lima (Peru), Neu-Delhi (Indien), Osnabrück (Deutschland), Prishtina (Kosovo), Trento (Italien), Wellington (Neuseeland) und Wuhan (China) – zum Leben erweckt: Die Blätter sind mit Botschaften, Wünschen, und Forderungen, versehen. Ihr Appell an die Gesellschaft lautet: „Lasst uns endlich gemeinsam und verantwortlich für die ganzen Menschheit verhandeln und handeln!“

Der Baum – aufgestellt an öffentlichen Plätzen – wird zu einer Stätte des Dialogs. Er lädt zu einem intensiven, generationsübergreifenden Gedankenaustausch ein.

Der dichte Blätterkranz der Baumkrone mit den Botschaften und Forderungen, mit Wünschen und Anregungen vieler Menschen aus der ganzen Welt, ist ein eindrucksvolles Abbild internationaler Appelle und Sorgen, die insbesondere an Klima- und Nachhaltigkeitspolitiker aller Staaten gerichtet sind.

Der Baum wird so auch zu einer Plattform , um sich zu vernetzen und aktiv zu werden. Ein Appell an die Entscheidungsträger: „Nehmt uns endlich wahr und ernst! Wir wollen mitwirken und unsere Zukunft mitgestalten!“

Aufruf

Sei mit deinem Statement Teil des „Baumes der Hoffnung“, ein Zeichen für eine gemeinsame, verantwortungsvollere Zukunft. Er ist ein Symbol des Umdenkens, des öko-sozialen Wandels und globaler, sozialer Gerechtigkeit hin zu lebenswerten, zukunftsfähigen Lebensweisen für alle.

Mach mit und hilf uns, den Baum internationaler, lebhafter und bekannter zu machen!. Strebe danach, selbst ein Baum der Hoffnung zu sein.